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Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms «Integration und Ausschluss» (nfp51) zum ehemaligen Hilfswerk «Kinder der Landstrasse»
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) veröffentlichte die Ergebnisse des nationalen Forschungsprojektes «Integration und Ausschluss» (nfp51).
In der Geschichte der Fahrenden in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert spielte das von Pro Juventute im Auftrag der Vormundschaftsbehörden tätige Hilfswerk «Kinder der Landstrasse» eine zentrale Rolle. Die Historiker haben nun erstmals die exakte Zahl der Betroffenen ermittelt und die Wirkung der angelegten Aktendossiers untersucht.
Für Pro Juventute ist es wichtig, dass die Details zum ehemaligen Hilfswerk wissenschaftlich, objektiv und differenziert aufgearbeitet wurden. Pro Juventute wird immer wieder auf die Vergangenheit und das ehemalige Hilfswerk angesprochen. Die Stiftung bekennt sich klar zur Mitverantwortung an der Aktion «Kinder der Landstrasse» und hat sich wiederholt bei den Organisationen der Jenischen entschuldigt und ihr Bedauern ausgedrückt.
Die jetzige Führung von Pro Juventute hat mit den damaligen Ereignissen nichts zu tun; die heutige Arbeit der Stiftung richtet sich nach der Uno-Kinderrechtskonvention und dient der Erfüllung der Bedürfnisse und Umsetzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz - zum Beispiel mit der Pro Juventute Beratung 147 oder der vielbeachteten Petition «Stopp der (un)heimlichen Gewalt» zum Kinder- und Jugendmedienschutz.
Weitere Informationen zum ehemaligen Hilfswerk «Kinder der Landstrasse»
