Säuglingskorb 1931

Stiftungsgeschichte

Die Stiftung Pro Juventute blickt auf eine bald hundertjährige Erfolgsgeschichte zurück. Es ist die Geschichte bewegter und lehrreicher Jahre.

2012 Pro Juventute feiert ihr 100-jähriges Bestehen
2011 Pro Juventute lanciert den Ratgeber «Unser Kind» für Eltern mit Migrationshintergrund

Start von «Bau dir deine Schweiz der Zukunft» zum 100-jährigen Bestehen von Pro Juventute mit Kindern aus der ganzen Schweiz

Mit den Lehrmitteln Pro Juventute Kinder-Cash und Pro Juventute Potz Tuusig erhalten über 30'000 Kinder Förderung in Finanzkompetenz

Schweizweite Kampagne «Stopp Jugendsuizid» mit dem Ziel, die Bevölkerung zu sensibilisieren und die Notrufnummer 147 bei Kinder und Jugendlichen bekannt zu machen.
2010 Lancierung «Ich bin Pro Juventute»: Bundesrat Didier Burkhalter wird offizieller Pro Juventute-Botschafter. Über 30 Schweizer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport engagieren sich als Pro Juventute-Botschafter mit dem Claim «Ich bin Pro Juventute».

Pro Juventute führt das Sozialkompetenz-Lehrmittel Pro Juventute What's up ein und lanciert Pro Juventute Gametest.
2009 Pro Juventute initiiert die Projekte Handyprofis, Kinder-Cash und Potz Tuusig. Das Bundesamt für Kommunikation zeichnet Handyprofis mit dem Preis «Ritter der Kommunikation» aus.
2007 Pro Juventute startet die nationale Petition «Stopp der (un)heimlichen Gewalt». Darin fordert sie eine einheitliche und wirksame Regelung für den Schweizerischen Kinder- und Jugendmedienschutz.
2001 Start des Pro Juventute Bildungsprojekts «Kinder lernen ihre Rechte kennen». Dabei erhalten Schulkinder in den Kantonen Informationen über ihre Rechte aus der UNO-Kinderrechtskonvention. Sie ist in der Schweiz seit 1997 in Kraft.
1999 Die Notrufnummer Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 ist für Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz Tag und Nacht in Betrieb.
1992 Aufbau des neuen Sorgentelefons «Help-o-Fon», dem Vorgänger der Beratung + Hilfe 147.
1985 Pro Juventute startet das Projekt «Familienbegleitung», das Kinder und Familien in schwierigen Familiensituationen unterstützt. 1978
1973 Das 1926 gegründete «Hilfswerk für Kinder der Landstrasse» wird nach heftiger Kritik in den Medien auf Druck der Öffentlichkeit aufgelöst. Mit Hilfe der Behörden nahm Pro Juventute 586 Kinder aus fahrenden Familien ihren Eltern weg, um sie zur Sesshaftigkeit zu erziehen.
Chronologie
Literaturauswahl
Fragen – Antworten
1970 Erstmals gelangt die Stiftung mit neu geschaffenen Pro Juventute Elternbriefen an alle Eltern von Neugeborenen in Zürich und Basel.
1961 Der Kinderzirkus «Robinson» geht erstmals auf Tournee. Er existiert heute noch.
1954 Eröffnung der ersten beiden Robinsonspielplätze in Rüschlikon und Zürich-Wipkingen.
1942 Erste Säuglingspflegekurse mit Pro Juventute Säuglingsschwestern. Auf die Schulung von jungen Eltern folgt die schweizweite Mütter- und Väterberatung, die Entwicklung der Pro Juventute Elternbriefe und des Ratgeber-Klassikers «Das erste Lebensjahr».
1931 Gründung des Schweizerischen Jugendschriftenwerkes (SJW) durch Pro Juventute, die kantonalen Erziehungsbehörden und die Gemeinnützige Gesellschaft.
1930 Gründung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Ferien und Freizeit (SAF), der Vorläuferin der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV)
1926 Das «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» wird gegründet, um Kinder aus fahrenden Familien zu sesshaften und arbeitsamen Menschen zu erziehen.
1924 Gründung des Schweizer Bundes für Jugendherbergen. Übernahme der Geschäftsstelle durch Pro Juventute 1927
1922 Gründung der «Genossenschaft Kindersanatorium Pro Juventute» (heute: Alpine Kinderklinik)
1912 Gründung der Stiftung Pro Juventute unter der Schirmherrschaft der «Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft» mit dem Ziel der Bekämpfung von Tuberkulose bei Kindern und Jugendlichen.
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