Stiftungsgeschichte
Die Stiftung Pro Juventute blickt auf eine bald hundertjährige Erfolgsgeschichte zurück. Es ist die Geschichte bewegter und lehrreicher Jahre.
| 2012 | Pro Juventute feiert ihr 100-jähriges Bestehen |
| 2011 | Pro Juventute lanciert den Ratgeber «Unser Kind» für Eltern mit Migrationshintergrund Start von «Bau dir deine Schweiz der Zukunft» zum 100-jährigen Bestehen von Pro Juventute mit Kindern aus der ganzen Schweiz Mit den Lehrmitteln Pro Juventute Kinder-Cash und Pro Juventute Potz Tuusig erhalten über 30'000 Kinder Förderung in Finanzkompetenz Schweizweite Kampagne «Stopp Jugendsuizid» mit dem Ziel, die Bevölkerung zu sensibilisieren und die Notrufnummer 147 bei Kinder und Jugendlichen bekannt zu machen. |
| 2010 | Lancierung «Ich bin Pro Juventute»: Bundesrat Didier Burkhalter wird offizieller Pro Juventute-Botschafter. Über 30 Schweizer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport engagieren sich als Pro Juventute-Botschafter mit dem Claim «Ich bin Pro Juventute». Pro Juventute führt das Sozialkompetenz-Lehrmittel Pro Juventute What's up ein und lanciert Pro Juventute Gametest. |
| 2009 | Pro Juventute initiiert die Projekte Handyprofis, Kinder-Cash und Potz Tuusig. Das Bundesamt für Kommunikation zeichnet Handyprofis mit dem Preis «Ritter der Kommunikation» aus. |
| 2007 | Pro Juventute startet die nationale Petition «Stopp der (un)heimlichen Gewalt». Darin fordert sie eine einheitliche und wirksame Regelung für den Schweizerischen Kinder- und Jugendmedienschutz. |
| 2001 | Start des Pro Juventute Bildungsprojekts «Kinder lernen ihre Rechte kennen». Dabei erhalten Schulkinder in den Kantonen Informationen über ihre Rechte aus der UNO-Kinderrechtskonvention. Sie ist in der Schweiz seit 1997 in Kraft. |
| 1999 | Die Notrufnummer Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 ist für Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz Tag und Nacht in Betrieb. |
| 1992 | Aufbau des neuen Sorgentelefons «Help-o-Fon», dem Vorgänger der Beratung + Hilfe 147. |
| 1985 | Pro Juventute startet das Projekt «Familienbegleitung», das Kinder und Familien in schwierigen Familiensituationen unterstützt. 1978 |
| 1973 | Das 1926 gegründete «Hilfswerk für Kinder der Landstrasse» wird nach heftiger Kritik in den Medien auf Druck der Öffentlichkeit aufgelöst. Mit Hilfe der Behörden nahm Pro Juventute 586 Kinder aus fahrenden Familien ihren Eltern weg, um sie zur Sesshaftigkeit zu erziehen. Chronologie Literaturauswahl Fragen – Antworten |
| 1970 | Erstmals gelangt die Stiftung mit neu geschaffenen Pro Juventute Elternbriefen an alle Eltern von Neugeborenen in Zürich und Basel. |
| 1961 | Der Kinderzirkus «Robinson» geht erstmals auf Tournee. Er existiert heute noch. |
| 1954 | Eröffnung der ersten beiden Robinsonspielplätze in Rüschlikon und Zürich-Wipkingen. |
| 1942 | Erste Säuglingspflegekurse mit Pro Juventute Säuglingsschwestern. Auf die Schulung von jungen Eltern folgt die schweizweite Mütter- und Väterberatung, die Entwicklung der Pro Juventute Elternbriefe und des Ratgeber-Klassikers «Das erste Lebensjahr». |
| 1931 | Gründung des Schweizerischen Jugendschriftenwerkes (SJW) durch Pro Juventute, die kantonalen Erziehungsbehörden und die Gemeinnützige Gesellschaft. |
| 1930 | Gründung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Ferien und Freizeit (SAF), der Vorläuferin der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) |
| 1926 | Das «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» wird gegründet, um Kinder aus fahrenden Familien zu sesshaften und arbeitsamen Menschen zu erziehen. |
| 1924 | Gründung des Schweizer Bundes für Jugendherbergen. Übernahme der Geschäftsstelle durch Pro Juventute 1927 |
| 1922 | Gründung der «Genossenschaft Kindersanatorium Pro Juventute» (heute: Alpine Kinderklinik) |
| 1912 | Gründung der Stiftung Pro Juventute unter der Schirmherrschaft der «Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft» mit dem Ziel der Bekämpfung von Tuberkulose bei Kindern und Jugendlichen. |

