Politisch engagiert für Kinder, Jugendliche
und Eltern

Das politische Engagement ist ein wichtiger Teil der Arbeit von Pro Juventute seit ihrer Gründung im Jahr 1912. Ziel ist es, die politischen Rahmenbedingungen in der Schweiz zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen zu beeinflussen.

Unsere politische Arbeit konkret:

  • Laufende Information und Kommunikationsarbeit für Medienschaffende, Parlamentarier/innen und weitere Interessierte zu Kinder- und Jugendpolitik.
  • Information und Lobbying für die Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention in der Schweiz als Gründungspartner des «Netzwerk Kinderrechte».
  • Einsatz für die Förderung der Medien- und Finanzkompetenz von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz bei Parlamentariern und Medienschaffenden (2010).
  • Vernehmlassungsbeiträge und Lobbying für neue Gesetze und Regulierungen: «Jugendförderungsgesetz» (2009/2010), die «Harmonisierung der Volksschule» (2008/2009) sowie Vorlagen für Gesundheits- und Präventionspolitik.
  • Lancierung von Petitionen und politischen Vorstössen
    Petition «Stopp der (un-)heimlichen Gewalt» für eine nationale Regulierung der Computerspiele und Förderung der Medienkompetenz für Kinder (2009).
  • Aktivitäten für die politische Mitsprache der Jugendlichen,
    Unterstützung kantonaler Jugendsessionen, Gründung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) 1933 oder der Jugendlandsgemeinden in den 1940er Jahren.

Einige Beispiele:

  • Einreichung der Petition «Stopp der (un-)heimlichen Gewalt» (über 50'000 Unterschriften). Ziel: Eine nationale Regulierung der Computerspiele und eine nachhaltige Förderung der Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche im Herbst 2009.
  • Pro Juventute erreicht im Rahmen der «Koalition für eine wirkungsvolle Kinder- und Jugendpolitik», dass die Behörden ein neues Rahmengesetz zur Förderung ausserschulischer Kinder- und Jugendarbeit ausarbeiten.
  • Pro Juventute setzt sich ab 1994 stark für die Ratifizierung der UNO-Konvention für die Rechte des Kindes ein. Mit Erfolg: Die Schweizer Regierung unterzeichnet die Konvention 1997.
  • Die Organisationen der Fahrenden akzeptierten 1987 die Entschuldigung und Wiedergutmachung der Stiftung Pro Juventute für das begangene Unrecht im Rahmen des ehemaligen Hilfswerkes «Kinder der Landstrasse». Chronologie
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Pro Juventute führt zu ihrem 100-Jahr-Jubiläum ab sofort ein Jahr lang Aktionen und Erlebnisse für Kinder, Jugendliche und Familien durch

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